Geheimratsecken: oft der Anfang
Zurückweichende Schläfenecken sind für viele Männer das erste Zeichen erblich bedingten Haarausfalls. Mit einer Haartransplantation lassen sie sich auffüllen. Je nach Ausprägung sind dafür etwa 1.000 bis 2.500 Grafts nötig (siehe Norwood-Übersicht).
Was eine natürliche Haarlinie ausmacht
- Unregelmäßigkeit: keine gerade Linie, sondern eine weiche, leicht unregelmäßige Übergangszone
- Einzelhaar-Grafts in der ersten Reihe, dahinter Grafts mit zwei oder drei Haaren für Dichte
- Richtung und Winkel der natürlichen Wuchsrichtung folgend, an der Stirn flach nach vorn
- Altersgerecht: eine Haarlinie, die auch mit 50 oder 60 noch passt
Warum die Haarlinie nicht zu tief sitzen sollte
Der Spenderbereich ist begrenzt. Wird die Haarlinie zu tief gesetzt, verbraucht das viele Grafts, und bei fortschreitendem Haarausfall entsteht später eine unnatürliche „Insel“ vorn. Gute Ärzte planen deshalb mit Reserve und orientieren sich an Gesichtsproportionen, Alter und Familiengeschichte.
Wenn Sie noch jung sind
Bei Männern unter etwa 25 Jahren ist der weitere Verlauf schwer abzuschätzen. Hier ist Zurückhaltung sinnvoll: Oft wird zunächst eine medikamentöse Behandlung empfohlen und die Transplantation später geplant.
Ihr persönliches Angebot
Senden Sie uns 4–5 Fotos Ihrer Haarsituation. Beide Kliniken schätzen den Graft-Bedarf ein, und Sie erhalten ein Angebot zum Festpreis, kostenlos und unverbindlich. Noch nicht so weit? Dann laden Sie zuerst unser Infopaket (PDF, 18 Seiten) herunter.
Häufige Fragen
Wie viele Grafts brauche ich für die Geheimratsecken?
Je nach Tiefe etwa 1.000 bis 2.500 Grafts. Eine verlässliche Zahl nennen die Ärzte anhand Ihrer Fotos.
Sieht man, dass die Haarlinie gemacht ist?
Bei sorgfältiger Planung mit Einzelhaar-Grafts, natürlicher Wuchsrichtung und unregelmäßigem Verlauf ist die Haarlinie in der Regel nicht als transplantiert zu erkennen.
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Allgemeine Informationen. Sie ersetzen weder die ärztliche Aufklärung noch ein persönliches Beratungsgespräch. Die Ergebnisse einer Haartransplantation sind individuell und nicht vorhersehbar, Erfolge können nicht zugesichert werden.

