Auf einen Blick
- Entnahme
- einzeln wie FUE
- Einsetzen
- mit Implanter
- Betäubung
- örtlich
- Besonders für
- Haarlinie, Verdichtung
- Endergebnis
- nach ca. 9–12 Monaten
Richtwerte. Die genaue Planung legt der behandelnde Arzt fest.
Was ist die DHI-Methode?
DHI steht für Direct Hair Implantation. Die Entnahme erfolgt wie bei der FUE-Methode einzeln mit einer feinen Hohlnadel. Der Unterschied liegt beim Einsetzen: Statt vorher Kanäle anzulegen, wird jedes Graft in einen stiftartigen Implanter geladen und damit in einem Schritt in die Kopfhaut eingebracht.
Mit dem Implanter lassen sich Tiefe, Winkel und Richtung jedes Grafts sehr genau steuern. Die Grafts sind außerdem nur kurz außerhalb des Körpers.
Für wen eignet sich DHI?
Gut geeignet bei
- Gestaltung und Verdichtung der Haarlinie
- Verdichtung zwischen vorhandenen Haaren
- kleinere Areale, Narben
- Wunsch, den Empfängerbereich nicht zu rasieren
Eher nicht oder erst später
- sehr große Flächen mit vielen tausend Grafts: hier ist die klassische FUE meist wirtschaftlicher
- Erwartung, dass DHI grundsätzlich bessere Ergebnisse liefert: entscheidend bleibt die Erfahrung des Teams
DHI oder FUE?
DHI ist eine Variante der FUE. Beide nutzen einzeln entnommene Grafts. DHI ist präzise, aber aufwendiger und meist teurer, weil jedes Graft einzeln geladen wird. Für große Flächen setzen viele Ärzte deshalb die klassische FUE ein und kombinieren sie an der Haarlinie mit dem Implanter.
Heilung und Ergebnis
Der Heilungsverlauf entspricht weitgehend dem nach einer FUE: Krusten für etwa 10 Tage, Ausfall der transplantierten Haare in den ersten Wochen, neues Wachstum ab dem dritten bis vierten Monat, Endergebnis nach 9 bis 12 Monaten. Sport mit leichter Belastung ist meist nach etwa zwei Wochen wieder möglich, Krafttraining nach etwa vier Wochen.
Ihr persönliches Angebot
Senden Sie uns 4–5 Fotos Ihrer Haarsituation. Beide Kliniken schätzen den Graft-Bedarf ein, und Sie erhalten ein Angebot zum Festpreis, kostenlos und unverbindlich. Noch nicht so weit? Dann laden Sie zuerst unser Infopaket (PDF, 18 Seiten) herunter.
Häufige Fragen
Ist DHI besser als FUE?
Nicht grundsätzlich. DHI erlaubt eine sehr genaue Platzierung, ist aber aufwendiger. Für das Ergebnis sind Planung, Dichte und Erfahrung des Teams wichtiger als der Name der Technik.
Muss bei DHI rasiert werden?
Der Spenderbereich wird in der Regel trotzdem gekürzt. Im Empfängerbereich ist oft keine Rasur nötig, was vor allem bei Verdichtungen ein Vorteil ist.
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Quellen und weiterführende Informationen
- ISHRS – International Society of Hair Restoration Surgery: Patienteninformationen – Fachgesellschaft der Haarchirurgen
- AOK Gesundheitsmagazin: Haartransplantation – Methoden, Risiken und Nebenwirkungen
- Stiftung Warentest: Haartransplantationen – reine Kopfsache
- Deutsche Dermatologische Gesellschaft: Informationen zu Haarausfall (Alopezie)
Allgemeine Informationen. Sie ersetzen weder die ärztliche Aufklärung noch ein persönliches Beratungsgespräch. Die Ergebnisse einer Haartransplantation sind individuell und nicht vorhersehbar, Erfolge können nicht zugesichert werden.

