Was ist Shock Loss?
Als Shock Loss bezeichnet man den vorübergehenden Haarausfall nach einer Haartransplantation. Betroffen sind meist die transplantierten Haare selbst, manchmal auch vorhandene Haare im Empfänger- oder Spenderbereich. Der Eingriff versetzt die Haarwurzeln in eine Ruhephase, das Haar fällt aus, die Wurzel bleibt aber erhalten.
Wann passiert es und wie lange dauert es?
Typischerweise zwischen der zweiten und achten Woche nach der OP. Danach ruhen die Wurzeln einige Wochen. Ab dem dritten bis vierten Monat wachsen die neuen Haare, zunächst fein, dann kräftiger. Das Endergebnis zeigt sich nach etwa 9 bis 12 Monaten.
Muss ich mir Sorgen machen?
In aller Regel nicht. Shock Loss ist ein normaler Teil der Heilung. Vorhandene Haare, die bereits durch erblich bedingten Haarausfall geschwächt waren, wachsen allerdings nicht immer vollständig nach. Ob eine medikamentöse Begleitbehandlung sinnvoll ist, besprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Was Sie tun können
- Geduld haben und das Ergebnis nicht vor dem sechsten Monat beurteilen
- Pflegehinweise der Klinik genau befolgen
- Kopfhaut vor Sonne und mechanischer Belastung schützen
- nicht rauchen, das kann die Durchblutung verschlechtern
- bei Rötung, Schmerzen oder Eiter melden
Ihr persönliches Angebot
Senden Sie uns 4–5 Fotos Ihrer Haarsituation. Beide Kliniken schätzen den Graft-Bedarf ein, und Sie erhalten ein Angebot zum Festpreis, kostenlos und unverbindlich. Noch nicht so weit? Dann laden Sie zuerst unser Infopaket (PDF, 18 Seiten) herunter.
Häufige Fragen
Fallen alle transplantierten Haare aus?
Häufig fällt ein Großteil aus, manche Haare bleiben stehen. Beides ist normal.
Kann man Shock Loss verhindern?
Ganz verhindern lässt er sich nicht. Schonendes Vorgehen und gute Nachsorge können ihn verringern.
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Allgemeine Informationen. Sie ersetzen weder die ärztliche Aufklärung noch ein persönliches Beratungsgespräch. Die Ergebnisse einer Haartransplantation sind individuell und nicht vorhersehbar, Erfolge können nicht zugesichert werden.

