Aktuelle Haar-News

Eintrag vom 16.05.2015

Enthaarungsmethoden im Vergleich. Teil 1: Do it Yourself

Zwar sind wir hier in erster Linie Spezialisten, die sich dem Wunsch nach mehr Haar und üppigem Haarwachstum verschrieben haben, möchten aber auch die nicht allein lassen, die der Haare zu viel haben und für sich die beste Methode finden wollen, sie zu entfernen. Deshalb seien im Folgenden die gängigen Enthaarungsmethoden im Vergleich genannt - mit ihren Vorteilen, Nachteilen, Kosten und Risiken. 

Wachs und Zuckerpaste / Waxing und Sugaring: Hierbei werden die Haare mit der Haarwurzel ausgezogen. Um im Wachs oder in der Zuckerpaste haften zu bleiben, müssen sie eine Mindestlänge haben. Schön ist, dass neue haare sehr fein nachwachsen. Für ein perfektes und dauerhaftes Ergebnis muss die Anwendung alle 4-6 Wochen wiederholt werden. Bringt man den Mut auf, die schmerzhafte Prozedur allein durchzuführen, kostet das ganze nur wenige Euro. Besonders aufpassen muss man, dass man sich nicht verbrennt. Verringern lässt sich dieses Risiko wenn eine Fachkraft die Haarentfernung vornimmt – hier liegt der Preis bei mindestens 20 € und variiert je nach Größe der zu behandelnden Fläche.
 
Eng mit dem Waxing verwandt ist das Zupfen mit einer Pinzette. Auch hierbei wird das Haar samt Wurzel entfernt. Da mit einer Pinzette nur einzelne Haare erfasst werden können, eignet sich diese Methode vor allem für kleinere Areale mit eher dünnen Haaren, z.B. für Augenbrauen oder Damenbärtchen. Sie ist schmerzhaft – ein vorbereitendes Bestreichen mit einem Eiswürfel kann hier vorbeugend wirken. Und: je kleiner die Abstände zwischen den Zupfungen sind, desto feiner sind die Härchen, was die Sache weniger schmerzhaft macht. Ein Einwachsen der Haare kann vorkommen.
 
Das Rasieren ist die wohl gängigste Methode – aber auch die mit der kürzesten Wirkdauer. Alle ein bis drei Tage sollte man rasieren, damit es nicht stoppelt, denn die Haarwurzel verbleibt in der Haut. Das Infektionsrisiko ist beim Rasieren verhältnismäßig hoch und es kann leicht zu Hautirritationen und einwachsenden Haaren kommen, regelmäßiges Peeling kann letzteren vorbeugen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Rasieren ist günstig, einfach, schnell gemacht und schmerzfrei.
 
Für die Epilation benötigt man ein spezielles Epiliergerät, das mit 20 bis 170 Euro zu Buche schlägt und das in der Lage ist, die Haare unter der der Oberfläche hervorzuziehen. Das Ergebnis währt etwa 2-4 Wochen. Bequemlichkeit und Schnelligkeit dieser Methode bezahlt man mit unvermeidlichen Schmerzen – auch hier gilt: je feiner die nachwachsenden Haare noch sind, desto weniger Autsch.
 
Und zuletzt noch die chemische Keule: „Depilation“ nennt man die Haarentfernung mittels Cremes, die das Haarprotein auflösen. Die Depilation ist bequem, günstig (3-8 €) und schmerzlos, stinkt aber und kann neben Hautreizungen bei falscher Anwendung Verätzungenund Narben hervorrufen. Sie muss für ein perfektes Ergebnis alle sieben bis zehn Tage wiederholt werden. 

Quelle: bild.de

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Haartransplantation | Überblick

  • Methoden: FUT-Haarverpflanzung (Streifenentnahme) und FUE (Einzelentnahme)
  • Spenderhaare: bei FUT-Hautstreifen aus den Hinterkopfbereich; bei der Einzelentnahme Kopf- und Körperhaare
  • Haardichte hängt von Ergiebigkeit der Spenderfläche ab, optimales Ergebnis bei etwa 40 Grafts (etwa 100 Haare pro cm²)
  • Alter: Haarverpflanzung möglichst nicht vor dem 23. Lebensjahr
  • Vorbereitung: Einreichen von 3-4 Fotos, Angebot folgt
  • Narkose: Lokalanästhesie sowohl bei FUT als auch bei FUE
  • Dauer der Haarverpflanzung:

    Bei FUT 4 Stunden für 3.400 Grafts, keine weitere OP für mind. 1 Jahr,
    bei FUE 5 Stunden für 3.400 Grafts, Anwachsquote: etwa 95 %

  • Gesellschaftsfähig: nach etwa 10 Tagen

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