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Eintrag vom 08.06.2015

Studien zur psychologischen Wirkung von Männern mit Glatze – Teil 2

In Teil 1 stellten wir letztens eine Studie vor, die an der Universität des Saarlandes durchgeführt wurde und die sich mit den Aspekten beschäftigte, hinsichtlich derer ein Mensch mit Glatze mehr oder weniger attraktiv als Sexual- und Lebenspartner ist. Statistisch gesehen wurden Männer mit Glatze älter geschätzt als sie tatsächlich sind und die wirken sexuell weniger attraktiv.

Eine zweite Studie wurde über das Internet durchgeführt. Dazu wurden mittels Bildbearbeitungsprogramm und Perücken von 9 Männern jeweils zwei Bildversionen erstellt: in einer Version waren sie mit vollem Haar zu sehen, in der anderen mit Glatze. An der Untersuchung nahmen weltweit mehr als 1.800 Probanden teil, 80 Prozent davon waren Frauen.

Die Versuchspersonen bekamen jeweils nur ein einziges Bild zu sehen, das sie im Hinblick auf 80 Persönlichkeitsmerkmale beurteilen sollten. Aus der Gesamtheit dieser Einzelurteile ließen sich „vier globale Dimensionen des Persönlichkeitseindrucks“ gewinnen: „Sexuelle Attraktivität (z.B. sexy, verführerisch, Erfolg bei Frauen, guter Liebhaber), Eignung als Ehepartner (z.B. gutmütig, familienorientiert, treuer Ehemann, guter Vater), Beruf/Karriere (Erfolg im Beruf, karriereorientiert, intelligent, angesehener Beruf) und Selbstsicherheit (selbstbewusst, schüchtern, nervös, zurückhaltend).“

Auf die Vermutung, ob sich jemand als Ehepartner eignet oder ob er im Beruf erfolgreich ist, hatte die Haarfülle oder Glatze keinen statistisch signifikanten Allerdings wurden die Männer, sofern sie mit vollem Haar zu sehen waren als deutlich selbstsicherer eingeschätzt als in der Version mit Glatze. Am deutlichsten war der Effekt bezüglich der sexuellen Attraktivität: „Die Glatze führte zu erheblichen Einbußen der sexuellen Attraktivität. Darüber hinaus wurden die Männer im Mittel um etwa 2 Jahre älter geschätzt, wenn sie eine Glatze hatten.“

Obgleich die Befunde nicht in allen Punkten übereinstimmen, lassen beide Studien Verallgemeinerungen über die Eindruckswirkung von Männern mit Glatze zu: „Glatzenträger wirken deutlich älter als Männer mit vollem Haar. Glatzenträger schneiden zudem vor allem im Hinblick auf die sexuelle Attraktivität sehr viel schlechter ab. Darüber hinaus hält man sie für weniger selbstsicher.“

Quelle: haar-und-psychologie.de
 

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Haartransplantation | Überblick

  • Methoden: FUT-Haarverpflanzung (Streifenentnahme) und FUE (Einzelentnahme)
  • Spenderhaare: bei FUT-Hautstreifen aus den Hinterkopfbereich; bei der Einzelentnahme Kopf- und Körperhaare
  • Haardichte hängt von Ergiebigkeit der Spenderfläche ab, optimales Ergebnis bei etwa 40 Grafts (etwa 100 Haare pro cm²)
  • Alter: Haarverpflanzung möglichst nicht vor dem 23. Lebensjahr
  • Vorbereitung: Einreichen von 3-4 Fotos, Angebot folgt
  • Narkose: Lokalanästhesie sowohl bei FUT als auch bei FUE
  • Dauer der Haarverpflanzung:

    Bei FUT 4 Stunden für 3.400 Grafts, keine weitere OP für mind. 1 Jahr,
    bei FUE 5 Stunden für 3.400 Grafts, Anwachsquote: etwa 95 %

  • Gesellschaftsfähig: nach etwa 10 Tagen

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