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Eintrag vom 06.04.2015

Warum Indianer keine Bärte tragen

Winnetou mit Bart? 

Das geht irgendwie gar nicht. Ja, man kann sich den Guten ja nicht einmal beim Rasieren vorstellen - etwas, das wir bei seinem Blutsbruder Old Shatterhand als eine Selbstverständlichkeit betrachten. 

Warum ist das so? 

Nun, weil wir gewöhnlich noch nie einen Indianer mit Bart gesehen haben.
Und warum nicht? Warum haben Indianer keine Bärte? 

Das hat natürlich genetische Ursachen. Indianer gehören einer der großen Gruppen an, in welche Anthropologen die Menschheit einteilen. Diese Gruppen sind die Negriden, Europiden und Mongoliden. Während Europide (dazu gehören neben den Indern und Europäern auch Völker wie Ägypter, Perser und Tuareg) gewöhnlich einen starken Bartwuchs haben, haben Asiaten und andere mongolide Volksgruppen im Durchschnitt viel weniger Gesichtsbehaarung. 

Und da liegt ein Grund dafür, dass die Ureinwohner Amerikas bartlos sind. Denn sie gehören, wie auch die Inuit, Sibirier, Chinesen und Japaner zu dem Mongoliden. Vor 12.000 bis 40.000 Jahren gelangten die ersten Menschen über eine Landbrücke von der eurasischen Platte auf den amerikanischen Kontinent und breiteten sich dort aus. 

Manche Forscher vertreten die These, dass der Bart der Anpassung an die Kälte zum Opfer gefallen sei. Verfängt sich nämlich das Kondenswasser der Atemluft in den Barthaaren, kann es zu Erfrierungen im Gesicht kommen. 
So ganz dicht ist diese These jedoch nicht. 

Corinna Raddaz vom Völkerkundemuseum Hamburg führt aus: 
"Ich weiß auch nur, dass der geringe Bartwuchs bzw. die Bartlosigkeit bei den Ureinwohnern Amerikas wahrscheinlich genetisch bedingt ist. Interessant ist in diesem Zusammenahng, dass es aus vorspanischer Zeit aus dem Andenraum Pinzetten gibt, die zum Ausrupfen der Barthaare gedient haben sollen. Sie weisen indirekt auf einen geringen Bartwuchs hin, denn das Ausrupfen der Haare mit einer Pinzette wäre bei "europäischen" Bartwuchs schmerzhaft und langwierig."

Quelle: wasistwas.de

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  • Methoden: FUT-Haarverpflanzung (Streifenentnahme) und FUE (Einzelentnahme)
  • Spenderhaare: bei FUT-Hautstreifen aus den Hinterkopfbereich; bei der Einzelentnahme Kopf- und Körperhaare
  • Haardichte hängt von Ergiebigkeit der Spenderfläche ab, optimales Ergebnis bei etwa 40 Grafts (etwa 100 Haare pro cm²)
  • Alter: Haarverpflanzung möglichst nicht vor dem 23. Lebensjahr
  • Vorbereitung: Einreichen von 3-4 Fotos, Angebot folgt
  • Narkose: Lokalanästhesie sowohl bei FUT als auch bei FUE
  • Dauer der Haarverpflanzung:

    Bei FUT 4 Stunden für 3.400 Grafts, keine weitere OP für mind. 1 Jahr,
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