Aktuelle Haar-News

Eintrag vom 30.05.2016

Neue Methode ermöglicht Chemotherapie ohne Haarverlust

Chemotherapie ohne Haarausfall? 
Forschern ist es gelungen mithilfe der Kryotechnik ein Gerät zu entwickeln, das Haarausfall bei einer Chemotherapie vorbeugt. Mit Hilfe dieses Gerätes wird eine der meist gefürchteten Nebeneffekte der Chemotherapie neutralisiert. DigniCap heißt das gute Stück und wurde von Dignitana, einer Schwedischen Firma, entwickelt. DigniCap wird schon in Europa und in den USA benutzt und hat schon einige Haare gerettet.
 
Wie funktioniert es?
In der inneren Ebene des Gerätes fließt eine gekühlte Flüssigkeit, welche ca. 2,8°C warm ist. Eine andere Ebene hält diese Kappe da wo sie sein soll. Dies führt dazu, dass die Haarzellen sich nicht so oft teilen, wodurch die Haare weniger attraktiv für Chemotherapeutikum sind. Außerdem schnürt die Kälte die Blutvenen ab was es dem Chemotherapeutikum noch schwerer macht an die Haare zu kommen. Die Patienten tragen diese Kappe rund 30 Minuten vor der Therapie, während der Therapie und 30-60 Minuten nach der Therapie.
 

Quelle: Weill Cornell Medicine

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Haartransplantation | Überblick

  • Methoden: FUT-Haarverpflanzung (Streifenentnahme) und FUE (Einzelentnahme)
  • Spenderhaare: bei FUT-Hautstreifen aus den Hinterkopfbereich; bei der Einzelentnahme Kopf- und Körperhaare
  • Haardichte hängt von Ergiebigkeit der Spenderfläche ab, optimales Ergebnis bei etwa 40 Grafts (etwa 100 Haare pro cm²)
  • Alter: Haarverpflanzung möglichst nicht vor dem 23. Lebensjahr
  • Vorbereitung: Einreichen von 3-4 Fotos, Angebot folgt
  • Narkose: Lokalanästhesie sowohl bei FUT als auch bei FUE
  • Dauer der Haarverpflanzung:

    Bei FUT 4 Stunden für 3.400 Grafts, keine weitere OP für mind. 1 Jahr,
    bei FUE 5 Stunden für 3.400 Grafts, Anwachsquote: etwa 95 %

  • Gesellschaftsfähig: nach etwa 10 Tagen

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