Aktuelle Haar-News

Eintrag vom 19.07.2016

Medikament gegen Haarausfall - Männer fallen in Ohnmacht

Ein ansonsten gesunder junger Mann von 29 Jahren erlebte mehrere Ohnmachtsanfälle, verursacht von einem Medikament gegen Haarausfall. Während einer Periode von drei Monaten, hatte der Mann zwei unabhängige Ohnmachtsanfälle und ist einmal beinahe ohnmächtig geworden. Seine Ärzte fanden schnell den Auslöser: sein hochdosiertes (12,5% Minoxidil enthaltendes) Mittel gegen Haarausfall, welches er einmal täglich auftrug. Normalerweise enthalten Produkte dieser Art nur 5 oder 2 Prozent des Wirkstoffs. Solche hochdosierten Varianten kann man im Internet bestellen oder sie werden von Privat Kliniken angemischt. Der Wirkstoff führt unter Umständen zu einem Absinken des Blutdrucks, was den Nutzer anfällig für Ohnmachtsattacken macht. Sowie er den EInsatz des Mittels wieder aufgab, besserte sich seine Situation schnell, sein Blutdruck stieg wieder. Ursprünglich war Minoxidil eben auch entwickelt worden, um hohen Blutdruck zu senken. Der Fehler des Mannes lag wohl, neben der hohen Dosierung des Mittels auch daran, dass er es nur einmal statt zweimal am Tag auftrug. So wurde der gesamte Wirkstoff auch auf einmal aufgenommen. Hinzu kam, dass der Mann die Attacken nach dem Sport im Fitnessstudio erlebte. Er hatte starkt geschwitzt, war dehydriert. Kommen diese Faktoren zusammen, haut es mit unter auch den stärksten um.
Solche Mittel sollten also nur vom Fachmann, nach eingehender Beratung und exakt dosiert benutzt werden. Auch gibt es andere, wohlmöglich effektivere Behandlungsmöglichkeiten. Es hängt eben - wie bei fast allem - vom Individuum ab. Lassen Sie sich von einem unserer Fachleute beraten. Zusammen finden wir die für Sie richtige Lösung - ganz ohne Ohnmachtsattacken!

Quelle: Live Science.com

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Haartransplantation | Überblick

  • Methoden: FUT-Haarverpflanzung (Streifenentnahme) und FUE (Einzelentnahme)
  • Spenderhaare: bei FUT-Hautstreifen aus den Hinterkopfbereich; bei der Einzelentnahme Kopf- und Körperhaare
  • Haardichte hängt von Ergiebigkeit der Spenderfläche ab, optimales Ergebnis bei etwa 40 Grafts (etwa 100 Haare pro cm²)
  • Alter: Haarverpflanzung möglichst nicht vor dem 23. Lebensjahr
  • Vorbereitung: Einreichen von 3-4 Fotos, Angebot folgt
  • Narkose: Lokalanästhesie sowohl bei FUT als auch bei FUE
  • Dauer der Haarverpflanzung:

    Bei FUT 4 Stunden für 3.400 Grafts, keine weitere OP für mind. 1 Jahr,
    bei FUE 5 Stunden für 3.400 Grafts, Anwachsquote: etwa 95 %

  • Gesellschaftsfähig: nach etwa 10 Tagen

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